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Die Zukunft des Hotels Laudinella in St. Moritz ist gesichert

Das Erweiterungs- und Sanierungsprojekt des Hotels Laudinella in St. Moritz kann umgesetzt werden. Die Kapitalerhöhung ist erfolgreich abgeschlossen.



Das geplante Erweiterungs- und Sanierungsprojekt des 3-Sterne-Hotels Laudinella in St. Moritz ist für die kommenden zwei Jahre vorgesehen. Es umfasst bei einer geplanten Bausumme von rund 15 Mio. Franken verschiedene Elemente, wie die Trägerschaft Laudinella AG in einer Mitteilung schreibt. So sollen zahlreiche Zimmer erneuert und 22 neue Zimmer geschaffen werden. Vorgesehen ist auch ein neuer zentraler Eingang und eine neue Lobby. Das Projekt sieht ausserdem die Erneuerung der technischen Anlagen, der Lager sowie der Personalflächen und den Anschluss ans Fernwärmenetz von St. Moritz vor.

Auch die Kulturinfrastruktur des Hauses soll aufgewertet werden. Denn «die Kultur ist unsere DNA, von dort kommen wir», sagt Vera Kaiser, Vizedirektorin Kultur bei der Laudinella AG. So sollen verschiedene öffentlich zugängliche Seminar- und Konzerträume erweitert und erneuert werden. Im Konzertsaal kommt es zum Einbau der neuesten Technik, dem Ersatz der Lüftung sowie der Erneuerung und Revision von Instrumenten.

Grünes Licht für den Umbau erhielt die Laudinella AG an einer ausserordentlichen Generalversammlung von Mitte November, an der die beschlossene Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Dem Hotel Laudinella fliesst als Teil der Finanzierung des Projekts ein Bruttoerlös von rund 4.3 Mio. Franken zu. Insgesamt wurden rund 43’000 neue Namenaktien platziert. Die von der Familie Schlatter kontrollierte Beteiligungs- und Managementgesellschaft Schlatter Hoteliers Management AG hat mit 4 Mio. Franken den Hauptteil der Kapitalerhöhung bestritten und übernimmt damit als neue Mehrheitsaktionärin die Kontrolle über die Laudinella AG.

Die Familie Schlatter führt die beiden St. Moritzer Häuser Laudinella und Reine Victoria bereits seit vielen Jahren erfolgreich. Sie übernimmt damit das unternehmerische Risiko für die Sicherung und Kontinuität des Betriebs sowie zahlreiche Arbeitsplätze im Oberengadin.

Neben der Kapitalerhöhung trägt ein Konsortium bestehend aus der Graubündner Kantonalbank, der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit SGH und dem Kanton Graubünden zur Finanzierung des Projekts massgeblich bei. Der Kanton Graubünden unterstützt die Erweiterung und Sanierung der Kulturräume mit einem Kantonsbeitrag sowie einem Darlehen im Rahmen der Neuen Regionalpolitik.

«Wir freuen uns auf die Umsetzung des Projektes und die Sicherung des Betriebs für die Zukunft. Mein Dank geht dabei an die grossartige Arbeit all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne sie stünden wir nicht dort, wo wir heute stehen. Selbstverständlich bedanken wir uns auch für das Vertrauen, das die Finanzierungspartner und Investoren in die Laudinella haben», sagt Christoph Maximilian Schlatter, CEO der Laudinella.
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